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Top 10 – Beweis erbracht!

17.06.2009

Die 48. DMV Thüringen Rallye avancierte letztes Wochenende zum Mekka des Rallyesports. Neben einem Lauf zur Deutschen Rallye Serie (DRS) bescherte das Prädikat der Euro Rally Challenge (ERC) ein internationales Starterfeld, das mit spektakulären Fahrzeugen seines Gleichen sucht. Mittendrin fuhr der Stuttgarter Sandro Wallenwein im Flüssiggas Subaru Impreza.

Die wunderschöne Stadt Pößneck bildete traditionell den Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung. Im Herzen des Thüringer Waldes standen 9 schnelle Asphaltstrecken auf dem Programm. Den Auftakt bildete am Freitagabend ein spektakulärer Rundkurs mitten durch die Innenstadt. Vor einer überwältigenden Kulisse von mehreren Tausend Zuschauern ließen die Piloten im Pulk-Start die Erde beben. Glühende Bremsscheiben, lange Drifteinlagen, Überholmanöver und ein atemberaubender Sound, ließen die Fans bis zum letzten Fahrzeug weit nach Mittennacht an der Strecke verharren.

Nach einer kurzen Nacht erfolgte um 8:00 Uhr der Restart mit weiteren acht Wertungsprüfungen in der näheren Umgebung. Zur Halbzeit lag Sandro Wallenwein mit seinem angestammten österreichischen Copiloten Pauli Zeitlhofer im Autogas-Subaru Impreza auf dem achten Gesamtrang. Ohne das geringste Problem spulte das Erfolgsduo die restlichen Kilometer am Nachmittag wie ein Uhrwerk ab und erreichte das Ziel unter den Top 10 im Gesamtklassement. Dabei konnten sie gleich mehrere modernere und leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich halten.

„Ich bin froh im Ziel zu sein. Unser Ergebnis ist besser als wir uns ausgerechnet hatten. Mit 6 WRC, 4 Porsche und zahlreichen starken Gruppe A und N – Fahrzeugen war diese Rallye erstklassig besetzt. Unser Wagen geht in seine vierte Saison und ist nicht auf dem letzten Stand der Technik. Dennoch konnten wir ganz gut mithalten. Bei einer etwas langsameren Streckenführung oder mit Schotteranteilen ist sicherlich noch mehr drin! In Bezug auf die Spritkosten lagen wir sicherlich schon jetzt ganz Vorne“, schmunzelte der amtierende Deutsche Vizemeister im Ziel. „Es wäre wünschenswert wenn alternative Kraftstoffe ab der kommenden Saison auch in der Deutschen Rallye Meisterschaft erlaubt werden. Beim Blick auf die dramatisch sinkenden Starterfelder könnte eine Reduzierung der Treibstoffkosten von mehr als 50 Prozent sicherlich zu einer Belebung beitragen. Wir glauben jedenfalls fest daran und werden dieses Projekt weiter voran treiben“, blickt Teamchef Thomas Wallenwein in die Zukunft.

Bereits in knapp 2 Wochen (26./27. Juni) steht mit der AVD Rallye Baden Württemberg der nächste Lauf zur DRS auf dem Programm. Auch hier wird Sandro Wallenwein im gelben Subaru an den Start rollen. „Die „Rallye im Ländle“ ist unser Heimspiel, und da wollen wir natürlich eine besonders gute Show abliefern“, lautet seine Kampfansage.

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