06.09.2010
Der Begriff „Effizienzhaus“ bezeichnet einen Energiestandard für Neubauten und sanierte Altbauten mit einem bestimmten Jahresprimärenergiebedarf.
Die KfW-Förderbank benutzt die Bezeichnung „KfW-Effizienzhaus“ im Rahmen ihrer Förderprogramme in sechs verschiedenen Stufen:
Beim „KfW-Effizienzhaus 85“ zum Beispiel darf der Jahresprimärenergiebedarf höchstens 85 Prozent zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) betragen. Je kleiner die Zahl, desto niedriger der Energieverbrauch. Um ein Gebäude zum Effizienzhaus zu machen, benötigt es neben einer effektiven Heizung und Wärmeverteilung auch entsprechende Dämmung und Fenster. Wer Dach- und Seitenwände warm einpackt, reduziert die Heizkosten um gut die Hälfte. Moderne Wärmedämmverglasung ist zwar teuer, bringt aber mehr Freiheit in der Architektur: Geschosshohe Fenster holen mehr Licht und Wärme ins Haus. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach kann zusätzlich Strom für den Betrieb der Wärmepumpe erzeugen und damit weitere Energie sparen.
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